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MitteilungVeröffentlicht am 13. Oktober 2026

Die 28. CGPM: Das METAS gestaltet die Zukunft des internationalen Messwesens mit

Vom 13. bis 15. Oktober 2026 kommen die 69 Mitgliedstaaten der Meterkonvention in Versailles zur 28. Generalkonferenz für Mass und Gewicht (CGPM) zusammen. Auf dem Programm stehen wichtige Weichenstellungen für das internationale Messwesen wie die zukünftige Definition der Sekunde, die Weiterentwicklung der koordinierten Weltzeit UTC, eine internationale Referenzzeit für den Mond sowie die weitere Digitalisierung der Metrologie.

Rolle des METAS

Das METAS engagiert sich aktiv in der internationalen Metrologie. METAS-Direktor Philippe Richard leitet die Schweizer Delegation an der 28. CGPM. Zudem ist er als Vizepräsident des Internationalen Komitees für Mass und Gewicht (CIPM) massgeblich an der Koordination der Zusammenarbeit zwischen den Generalkonferenzen und an der Vorbereitung der CGPM beteiligt.

Damit bringt sich die Schweiz dort ein, wo über die Zukunft des internationalen Messwesens beraten und entschieden wird.

Zentrale Themen der 28. CGPM

An der Generalkonferenz beraten die Mitgliedstaaten über zentrale Fragen zur Zukunft des internationalen Messwesens und entscheiden über entsprechende Resolutionen. Dazu gehören die Neudefinierung der Sekunde, die Sicherstellung der Kontinuität der Weltzeit UTC, eine internationale Referenzzeit für den Mond sowie die weitere Digitalisierung des weltweiten Metrologiesystems.

Gleiche Masse über Ländergrenzen hinweg

Hinter den Entscheidungen der CGPM steht eine einfache Grundidee: Ein Meter, ein Kilogramm oder eine Sekunde sollen überall auf der Welt dasselbe bedeuten. Die Grundlage dafür wurde bereits 1875 geschaffen. Damals unterzeichneten 17 Staaten, darunter die Schweiz, die Meterkonvention. Ziel des Vertrags war es, das metrische System zu vereinheitlichen. Gleichzeitig wurde das Internationale Büro für Mass und Gewicht (BIPM) geschaffen.

Das METAS verbindet die Schweiz mit dem internationalen Messsystem

Als nationales Metrologieinstitut stellt das METAS die internationale Vergleichbarkeit von Messungen sicher. Ob beim Stromverbrauch, in der medizinischen Diagnostik, bei Umweltmessungen oder in der industriellen Produktion: Verlässliche Messungen sind eine wichtige Grundlage für Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft.

Die 28. CGPM zeigt, dass sich das Messsystem laufend an neue wissenschaftliche und technologische Anforderungen anpasst. Das Ziel bleibt dabei unverändert: weltweit verlässliche und vergleichbare Messungen zu garantieren.